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Glasfaser-Übertragung: 1,4 Terabit pro Sekunde praxisnah getestet | 07.05.2014

Der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent und der Telekommunikationskonzern BT haben einen Geschwindigkeitsrekord bei der praxisnahen Verwendung von Glasfasertechnik erzielt und 1,4 Terabit pro Sekunde über 410 Kilometer übertragen. Zwar gab es bereits Ergebnisse mit besseren Werten, aber diese sind von der kommerziellen Verwendung noch entfernt und erfordern höhere Investitionskosten.

Ein Feldversuch bei Glasfaser-Backbones des Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent und des Telekommunikationskonzern BT hat einen neuen Rekord bei der Datenübertragung ergeben. Die beiden Konzerne konnten praxistaugliche 1,4 Terabit pro Sekunde über eine Strecke von 410 Kilometern übertragen. Die Leitung verläuft zwischen den Standorten BT Tower in London und dem Forschungszentrum in Ipswich. Den Geschwindigkeitsrekord macht die Flexgrid-Technologie möglich, die Licht-Spektren flexibel variieren kann. Damit können mehr Informationen verschickt werden. Zwar gab es in der Vergangenheit schon höhere Übertragungsraten über längere Strecken, aber diese waren allesamt nicht praxistauglich und sind als Laborversuch zu deklarieren. Dieser Test basiert auf bereits kommerziell verwendeter Technik.

Der Test verlief erfolgreich, womit die Technik sofort praxisnah eingesetzt werden könnte. Flexgrid muss lediglich in bestehende Systeme integriert werden. Zwar gibt es derzeit keinen Zeitplan zum Aufrüsten der bestehenden Technik, aber man rechnet mit einer schnellen Umsetzung durch Telekommunikationsanbieter. Die müssen nämlich im Vergleich zu anderen Techniken keine hohen Investitionen in die Infrastruktur tätigen. Die BT Group ist in Deutschland vor allem durch die Marke VIAG Interkom bekannt, an der sie beteiligt war und dessen Festnetzgeschäft sie bei der Zerschlagung übernommen hat. Das Mobilfunknetz von VIAG ist heute im Besitz von Telefonica und heißt O2. In deutschen Starbucks-Cafes ist BT seit 2010 der Betreiber der kostenlosen Hotspots.

Quelle: Alcatel-Lucent

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